Warning: Parameter 1 to wp_default_scripts() expected to be a reference, value given in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-includes/plugin.php on line 580

Warning: Declaration of art_MenuWalker::start_lvl(&$output, $depth) should be compatible with Walker::start_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 169

Warning: Declaration of art_MenuWalker::end_lvl(&$output, $depth) should be compatible with Walker::end_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 169

Warning: Declaration of art_MenuWalker::start_el(&$output, $item, $depth, $args) should be compatible with Walker::start_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array, $current_object_id = 0) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 169

Warning: Declaration of art_MenuWalker::end_el(&$output, $item, $depth) should be compatible with Walker::end_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 169

Warning: Declaration of art_PageWalker::start_lvl(&$output) should be compatible with Walker::start_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 311

Warning: Declaration of art_PageWalker::end_lvl(&$output) should be compatible with Walker::end_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 311

Warning: Declaration of art_PageWalker::start_el(&$output, $page, $depth, $args, $current_page) should be compatible with Walker::start_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array, $current_object_id = 0) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 311

Warning: Declaration of art_PageWalker::end_el(&$output, $page) should be compatible with Walker::end_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 311

Warning: Declaration of art_CategoryWalker::start_lvl(&$output) should be compatible with Walker::start_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 404

Warning: Declaration of art_CategoryWalker::end_lvl(&$output) should be compatible with Walker::end_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 404

Warning: Declaration of art_CategoryWalker::start_el(&$output, $category, $depth, $args) should be compatible with Walker::start_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array, $current_object_id = 0) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 404

Warning: Declaration of art_CategoryWalker::end_el(&$output, $page) should be compatible with Walker::end_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-content/themes/ekm3/core/navigation.php on line 404

Warning: Parameter 1 to wp_default_scripts() expected to be a reference, value given in /homepages/41/d281472184/htdocs/blog/wp-includes/plugin.php on line 580
“Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Penis…” | Ein kurzer Moment

“Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Penis…”

Nach zwei Rüffeln in den letzten Tagen muss ich doch mal wieder was von mir geben.

Selbstdarstellung. Das A und O in der heutigen Zeit.
Offensichtlich sagt unsere Gesellschaft: Wenn du nicht möglichst gut vor anderen dastehst, kommst du nirgendwo hin.
Der Hang dazu ist z.B. sehr schön, wie solls auch anders sein, bei Facebook zu beobachten.
Ich halte mich ja immer noch fern von dem ganzen Laden und versuche das auch so beizubehalten.
Aber manchmal kann man jemanden über die Schulter schauen, während er dort… äh.. ja was macht er eigentlich?
Schreiben, glaube ich. Hauptsächlich mit anderen Leuten schreiben und den Voyeur in uns allen herauslassen.

Dort sieht man so viel. So viel was man gerne anderen über sich zeigen will, Infos, Bilder über Bilder, schlauer Spruch über schlauer Spruch, damit die wissen… Ja was eigentlich?
Dass es sich lohnt auf sein Profil zu gehen?
Dass man ihn unbedingt in seiner Freundesliste haben muss?

Gestern habe ich bei Fernsehkritiv.tv mal wieder ins Forum geschnuppert. Das Magazin hat Rechtsstreitigkeiten (selbstgemachter Art) und bittet nun um Spenden um die Kosten dafür aufzubringen. Jedem das seine.
Dann schau ich mir das dazugehörige Thema an und neben ein paar durchaus berechtigt kritischen Beiträgen, und die üblichen “ich-folge-meinem-Held-bis-in-den-Tod”-Jüngerbeiträgen, sehen 90 % der Beiträge etwa so aus: (Gewollt überspitzt)
“Ich bin zwar arm wie eine Kirchenmaus – aber ich hunger trotzdem, damit ich 10 Euro für die gute Sache spenden kann”.
Versteht mich nicht falsch. Dass jemand etwas spendet ist immer was gutes. Über die Gründe dafür lässt sich streiten, fürwahr, aber an sich ist es jedoch was gutes.
Warum man das jetzt aber in aller Ausführlichkeit breit treten muss wird mir allerdings nicht klar.
Wenn man es bei: “ich habe was gespendet” belassen würde, könnte man sich auch sagen: “Okay, die Info war jetzt nicht unbedingt nötig aber gut.” Aber nein. Man muss sich präsentieren.
Ironischerweise läuft das ganz gegensätzlich zu sonst. Ist man normal darauf bedacht sich möglichst gut darzustellen, dreht sich das in “eigentlich hab ich ja praktisch nichts”, um sich möglichst “schlecht aufgestellt” zu zeigen.
Wenn ich jetzt sage: “Ach, ich habe genug Geld. Ich habe 30 Euro gespendet” dann habe ich mehr gespendet als 95 % dieser Leute, steh aber trotzdem dämlich da, weil ich habs ja.
Nächstenliebe. Breitgetreten. Seltsam.

Warum ist der Blick, den andere auf uns haben, das, was sie über uns denken, warum ist das so wichtig für viele von uns?
Man könnte meinen, dass sowas echt wichtig für das Leben da draußen ist. Wenn du irgendwas erreichen willst, müssen alle von dir denken: “Woha, was ne super Type!”.
Aber eigentlich ist das doch Käse.
Wenn man sich den Alltag anschaut, dann sitzen auf den Positionen, auf den viele von uns gerne sitzen würde, die Leute die keiner leiden kann. Tatsächlich sitzen dort die, denen egal ist, dass man sie für ein Arschloch hält – erst dadurch sind sie meistens erst dahin gekommen.
Um im Leben weiter zu kommen als andere kanns also nicht sein.
Worum gehts sonst?
Instinkte? Fortpflanzungstrieb?
Schon eher die richtige Spur glaube ich.
Das Verlangen um Aufmerksamkeit und sich möglichst gut zu präsentieren ist vor allem im Paarungsverhalten der Natur zu beobachten.
Und wenn man so darüber nachdenkt, ist das auch der einzig logische Grund für dieses Verhalten.

Ich würde gerne forschen.
Sehr gerne sogar.
Eine Langzeitstudie. Menschen von der Libido “befreien” und dann aufeinander loslassen.

Wie unendlich viel könnten wir dann über uns lernen. Schade, das so etwas nicht möglich ist.

4 Kommentare zu „“Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Penis…”“

  • G:

    Lieber Alex, ich glaube, du übersiehst einen wichtigen Punkt und reduzierst damit die Angelegenheit auf einen meiner Meinung nach eher nebensächlichen Punkt.

    Natürlich ist evolutionär bedingt ein gewisses Streben nach der Verbreitung unserer Gene in uns angelegt. Natürlich versuchen wir auch deshalb unterbewusst, Anderen zu gefallen und dadurch potentielle PartnerInnen zu finden.

    Aber das erklärt das von dir beschriebene Verhalten nur mangelhaft, da dieses sich in alle Lebensbereiche ausbreitet und der Mensch sich grundsätzlich gerne gut darstellen möchte, unabhängig vom Geschlecht (und der damit zusammenhängenden Passung für die eigene sexuelle Präferenz) des Gegenübers.

    Ich glaube, und das werden zahlreiche Studien sicher belegen, dem ganzen liegt eher ganz einfach die Tatsache zugrunde, dass der Mensch ein soziales Wesen ist, ein Rudeltier.
    Und das beschriebene Verhalten ist mit einfachen archaischen Verhaltensweisen schnell erklärt:
    Eine gute Position in der sozialen Gruppe (Rudel) erhöht deine Überlebenschancen.. Die Einbindung in eine Gruppe bietet dir Sicherheit und Schutz, Unterstützung in schwierigen Situationen… Zusätzlich bekommst du, wenn du als sympathisch eingeschätzt wirst, mehr Zuwendung (nicht unbedingt im Sinne von Sexualität, sondern als grundlegende Interaktion zwischen sozialen Wesen), was sich positiv auf deinen emotionalen Zustand auswirkt. Dadurch sind basale Grundbedürfnisse befriedigt, die, neben Physiologischen Bedürfnissen (Nahrung, Schlaf..) Voraussetzung sind für die persönliche Zufriedenheit. Der Trieb spielt bei den Grundbedürfnissen natürlich auch eine Rolle, jedoch halte ich es nicht ganz für richtig, diesen als den Grundstein für diese “Selbstprofilierung” zu bezeichnen.

    Im Grunde wollen wir alle nur geliebt werden! ;-)

  • G:

    Inzwischen spielt dabei wahrscheinlich auch noch eine Rolle, dass wir extrem viele Menschen sind und unser Leben beschleunigt, abstrakter und teilweise vielleicht einsamer geworden ist.
    Da ist es für viele besonders wichtig, aus der Masse hervorzustechen und als besonderer, liebenswürdiger Mensch aufzufallen (ob das der richtige Weg ist, sei mal dahingestellt).

    Die vielen Eindrücke, Glanz und Glamour, und die durch die Medien in unrealistische Höhen gehobenen Schönheits- und Lifestylestandards bringen (darüber nicht reflektierenden) Menschen dazu, genau danach zu streben. Man will “mithalten” können. Dass man dabei stark von den Medien, der Gesellschaft, irgendwie seltsamen Konventionen gelenkt wird, also selbst gar nicht mehr überlegt, was eigentlich wirklich wichtig ist, merken die Meisten leider nicht… (Sapere Aude, wage es, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!)

  • Alex:

    Liebe G, ich glaube auch, dass der “Status im Rudel” durchaus eine Rolle spielt. Ich halte es aber dennoch nicht für den Kern des Anreizes. Der Mensch ist, denke ich, ein Egoist, sehr konkurrenzlastig und neigt sehr schnell zum Neid.
    Heißt für mich: Je besser jemand in meinem Rudel gestellt ist, desto weniger mag ich diesen. Es folgt Konkurrenzverhalten, welches geschlechtsunabhängig ist. Jeder möchte irgendwo selbst am Besten aufgestellt sein, und so denke ich dass übermäßige Selbstdarstellung (und um diese gehts mir) eher zu Unruhe, Streit “im Rudel” führt, was sicherlich nicht die Überlebenschancen steigert oder das Zusammenleben erleichert.

    Es ist auch garnicht nötig die von dir genannten Vorteile eines Rudels sich durch Selbstdarstellung zu “verdienen”. Rudel sind meistens Familien. Und in Familien herrschen andere Regeln, als draußen in der weiten Welt.
    Überleg mal:
    Samstag morgen. Alle schlafen aus, und kommen in Gammelklamotten, ungekämmt und bequem an den Frühstückstisch. Niemanden intressiert hier wie du aussiehst, oder wie grade dein Status im Leben ist. Ob du viel Geld hast oder ein dickes Auto. Du kannst dich gehen lassen. Deine Schwächen werden akzeptiert, in guten Familien wird sogar alles dafür getan deine Schwächen auszugleichen. Bedingungsloser Zusammenhalt. Zumindest in guten Familien.
    Will man jetzt aber einkaufen gehen, nach dem Frühstück – so begibt man sich aber sicher nicht in diesem Aufzug nach draußen. Zumindest der Großteil der Menschen nicht. Hier, außerhalb des Rudels, beginnt glaube ich erst zu zählen was du nach außen darstellst.

    Im Rudel würde ich den Kern also nicht suchen.

    Der zweite Punkt, das mit der Gesellschaft und dem Einwirken der Umstände scheint mir schon eher auf dem richtigen Weg.
    Aber ich glaube dieses ist eher Symotom als Ursache.
    Das Mithalten wollen, dabei sein wollen, Gruppenzwang, rührt wohl erstmal aus dem Status den andere schon erreicht haben. Jene sind dahin gekommen weil sie nach Geld streben. Ruhm. Macht. Was ja bekanntermaßen attraktiver macht ;-)
    Das Individuum auf der anderen Seite, der kleine Mann/die kleine Frau möchte natürlich dazugehören. Mithalten. Nicht ausgeschlossen werden. Aber ich glaube die Gründe hierfür liegen nicht an wirklich zwischenmenschlichen Punkten.
    Wie du schon sagst: Viele wissen garnicht was wirklich wichtig ist im Leben. Aber diese Entwicklung ist nicht der Gesellschaft geschuldet. Die Gesellschaft ist der Entwicklung geschuldet – welche für mich von Egoismus und einer starken Libido, grade beim männlichen Geschlecht geschuldet ist.

  • Name:

    G.
    Bee? :-)
    hey :-)
    cu

Kommentieren