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Poesie und Moderne | Ein kurzer Moment

Poesie und Moderne

Ich bin ein großer Fan von Poesie!
Es ist eine Kunst, aus Worten wunderschöne Bilder zu malen.

Dabei muss ich anmerken, dass ich vom theoretischen Standpunkt keine Ahnung von Poesie habe.
Ich kann (und will) auch nicht viel aus Gedichten heraus oder herein interpretieren. Es stört den Zauber eines Gedichts, pflückt man es auseinander.
Ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass 90 Prozent aller Dichtung um das zentrale Thema Liebe herum gebaut ist. Und das ist, überlegt man sich mal, wie sehr einem die Liebe die Vernunft verdaddeln kann, auch kein großes Wunder.
Das wird sich wahrscheinlich auch nie ändern.

Was sich allerdings ändert, sind die Menschen und ihre Art, sich auszudrücken.
Viele Dinge, die früher normaler Sprachgebrauch waren, werden heute vom Großteil nicht mal mehr verstanden.

Wenn ich heute sage:
“Mich deucht, die Kunst der Dichtung verliert sich langsam in der Zeit”
Wird, wenn überhaupt, nur jeder Zweite verstehen, was mit “deucht” gemeint ist.

Jetzt gibt es für einen Dichter zwei Möglichkeiten.
Entweder er beharrt auf seine Prinzipien und dichtet munter weiter – und nur die Hälfte versteht, was er sagt.
Oder er passt sich an die neue Sprache an.
Nun dürfte schwierig sein, die “neue Sprache” klar zu definieren.
Als Beispiel soll uns heute aber einfach mal etwas jugendliches dienen.

Dichten wir auf neudeutsche Art und Weise.
Dichten wir zeitgemäß und verlieren uns nicht in Metahpern und Wortschönheit.
Dichten wir, wie man heute sagt und denkt.

Als Beispiel eines meiner Lieblingsgedichte:

Heinrich Heine -> Aus dem Buch der Lieder

Saphire sind die Augen dein,
Die lieblichen, die süßen.
O, dreimal glücklich ist der Mann,
Den sie mit Liebe grüßen.

Dein Herz, es ist ein Diamant,
Der edle Lichter sprühet.
O, dreimal glücklich ist der Mann,
Für den es liebend glühet.

Rubinen sind die Lippen dein,
Man kann nicht schön’re sehen.
O, dreimal glücklich ist der Mann,
Dem sie die Liebe gestehen.

O, kennt’ ich nur den glücklichen Mann,
O, daß ich ihn nur fände,
So recht allein im grünen Wald,
Sein Glück hätt’ bald ein Ende
.

Heinreich Heine – Aus dem Buch der Lieder – Reloaded

Deine Augen sind echt der Hammer!
Und der Gedanke ist echt heiß,
Wenn du mich mit ihnen ausziehst,
und ich das auch noch weiß!

Dein Herz schlägt hinter geilen Brüsten!
Ich würde dafür beten:
Wie glücklich würde es mich machen,
sie mal richtig durchzukneten.

Und deine Lippen, Schmollmundtastisch!
Auf meine würden sie gut passen!
Oh was wäre es erregend,
mich von von ihn´ verwöhn zu lassen!

Wer ist dein Kerl, wer ist der Penner?
der ständig darf auf dich herauf?
Ich find ihn, darauf kannst du wetten,
und reiße ihm die Eier raus!

Nicht sehr lyrisch… Aber zeitgemäß.
Man mag mir das Verschandeln des Gedichts verzeihen :)
Ich verstecke mich hinter der künstlerischen Freiheit!
Les ich mir das nochmal durch – ziehe ich doch die althergebrachte Art zu Schreiben vor.
Nichts desto trotz ist es auch mal ein Erlebnis, eine anderen Weg zu beschreiten. Und ich werde ihn, ganz sicher, noch das ein oder andere Mal gehen.

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