Lustiges

Herr Mann beim Bügeln

Auf Wunsch nun mein Gedicht über das Bügeln.

 

Herr Mann beim Bügeln

Heute hat sich zugetragen,
die Frau ist weg, seit ein paar Tagen,
dass Herr Mann wie ers dreht und windet,
im Schrank kein glattes Hemd mehr findet.
Herr Mann ist ein Mann, kann ich dir sagen!
Da gibt’s kein Grübeln oder Fragen!
Er brauch ein glattes Hemd, sofort!
Schick muss es sein, und mit Komfort!
Also muss er ein Monster nun besiegen,
und ein Hemd irgendwie glatt kriegen!
Mist auch, er kann doch nicht bügeln!
Muss er die Falten heraus prügeln!!
Hängts Hemd auf, die Faust geballt,
und direkt an den Schrank geknallt.
Der Schrank kaputt, die Hand tut weh,
das Hemd knittrig wie eh und je.
Kein Problem, Herr Mann ist ein Mann,
ein Mann der wirklich alles kann!
Nicht jammern, und auch nicht verzagen,
Plan B wird ganz schnell Früchte tragen!
Zwei Bretter und ein Auto werdens richten,
und jede Falte komplett vernichten!
Beim drüberfahren, geht ein Brett dann fremd,
und zerstört das gute blaue Hemd!
Herr Mann ist ein Mann, das wissen wir!
Drum verzagt er auch nicht hier!
Er wird sein Mann-sein einfach zügeln,
und versucht es echt mit Bügeln!
Ein Bier schnell, das macht sicher Mut.
Danach fühlt er sich richtig gut.
Da steht Herr Mann nun, vor dem Brett,
und denkt sich: eigentlich doch ganz nett.
Schiebts Bügeleisen hin und her,
doch irgendwie werden die Falten mehr.
Kalt ists, das darf doch nicht sein.
Also schnell den Stecker rein.
Jetzt brauch er schnell nochmal ein Bier,
das wird ja richtig stressig hier!
Er hat es wirklich schnell getrunken,
doch da hat es schon gestunken.
Das Hemd war durch, er konntes nicht fassen.
“Nie das Bügeleisen liegen lassen!”
So hat Herr Mann etwas gelernt,
doch das glatte Hemd war weit entfernt.
Wird Zeit zu Plan D zu schreiten.
So nimmt Herr Mann die gelben Seiten.
Schnell hat er sich eine Reinigung geangelt,
die nicht nur reinigt, die auch mangelt.

Es ist schon Abend, als er sein Hemd anzieht.
Und sich im Spiegel voller Stolz ansieht.
Die Frau kommt heim von ihrer Fahrt,
und sieht Herr Mann, der in den Spiegel starrt.
“Was ist, du siehst aus wie verprügelt?”
“Nein, mein Schatz. Ich hab gebügelt!”

 

 

 

Was tun wenn Facebook nicht geht?

Es ist ein grausamer Gedanke für Millionen Menschen. Was tut man, wenn der große Bruder Facebook mal nicht genutzt werden kann?
Hier ein paar wertvolle Tipps wie man dieses Martyrium überleben kann:

Zuhause

1. Du bist jetzt abgeschnitten von der Außenwelt und deinen Freunden, aber gerate auf keinen Fall in Panik! Du weißt nicht wie lange dieser Zustand dauern wird – spare deine Kräfte lieber. Du wirst sie nötig haben!
2. Besorg dir eine große Tafel und Kreide. Stelle sie für jeden sichtbar vor deine Haustür oder dein Grundstück (Achtung. Tipp 3 beachten!!). Schreibe nun deinen aktuellen Status (z.B. “abgeschnitten von der Außenwelt, nachdem ich auf dem Klo war – habe aus Angst Flitzekacke – werde ich nach Lösungen suchen”) in großen Buchstaben auf die Tafel. Mit dieser ausgeklügelten Konstruktion ist es dir nun möglich zumindest deinen näheren Umkreis mit allen trivialen Informationen deines Tagesablaufs zu versorgen. Wenn du zwei Tafeln mit zwei Seilen verbindest kannst du sie dir über die Kleinung hängen und so auch unterwegs jeden auf dem Laufenden halten.
3. Erschrick nicht wenn du die Tür öffnest. Das was so hell und brennend in den Augen ist, ist das Sonnenlicht! Nach ein paar Minuten wird sich das Auge daran gewöhnt haben, und du wirst wieder klar sehen!
4. Fahre ins nächste Schreibwarengeschäft und besorge dir Post-Its. Hier schreibst du auf jedes ein “Gefällt mir”. Dank dieser denkbar einfachen Methode kannst du alles makieren was dir irgendwie gefällt!
5. Fahre in ein Jagdgeschäft und besorge dir einen Feldstecher, und Tarnkleidung. Hiermit wird es dir möglich sein auch aus weiter Entfernung und unbemerkt in sämtliche Fenster deiner Umgebung zu schauen, und so immer auf dem laufenden zu sein, was deine Freunde grade machen.
6. Gehe in das nächste Fotogeschäft und lasse Passbilder von dir machen. Am Besten gleich ein, oder zweihundert Stück. Schnapp dir deinen Prittstift und beklebe alle Briefkästen deiner Freunde mit deinem Bild. So kannst du jedem zeigen mit wem du befreundet bist. Solltest du gerne die Verbindung mit deiner Freundin/Freund so öffentlich machen wollen, kannst du Alternativ ein Bild von euch beiden oder – solltet ihr euch noch nie gesehen haben – vielleicht auch eine Collage an den Briefkasten kleben.
7. Zur Kommunikation kann man fast ausgestorbene Dinge wie Telefon, Post, persönlicher Besuch, oder Rauchzeichen verwenden. Ich weiß, es ist schwer mit diesen Antiken Dingen zurecht zu kommen, aber deine Oma oder Opa kennen sich damit sicher bestens aus, und sind bereit dir in dieser schweren Zeit mit tatkräftiger Unterstützung beizustehen.
8. Oma und Opa sind übrigens die, die kein Facebook haben und sich sicherlich freuen mal wieder was von dir zu hören. Achtung: Falls du vergessen hast wie du sie erreichst, vergiss nicht dass du die Facebooksuche nicht nutzen kannst! Frage deine Eltern, frage nach einer Adresse, nicht nach einem Link!

9. Deine persönlichen Daten, wie Adresse, Kontoverbindungen, Vorlieben, aktuelles Surfverhalten, soziales Umfeld, Freunde (mit vollem Namen und Adresse), sowie Kreditwürdigkeit und gewünschter Werbung kannst du per Post direkt an Facebook schicken

Facebook Germany GmbH


20457 Hamburg
Bundesrepublik Deutschland

 

Im Büro

1. Auch hier gilt: nicht in Panik geraten! Du bist nicht alleine, viele Leidensgenossen sind um dich rum, eine Massenpanik wäre das Schlimmste was dir jetzt passieren könnte.

2. Du hast Glück. Die meisten Firmen haben noch das antike System von “EMAILS” in ihren Computern integriert. Früher hat man so kommuniziert und du kannst es mit einigen Einschränkungen jetzt als Ersatz verwenden. Erstelle eine MailGroup mit allen Personen aus dem Büro. So kannst du deinen Status (“Gehe jetzt auf die Toilette” – “Habe Blähungen”) jetzt ganz einfach an alle verteilen.

3. Post-Its bekommst du meistens im Lager. Frage einfach mal deine Kollegen. Hier kannst du nun “gefällt mir” draufschreiben und alles nun bewerten. Achtung! Mancher mag es nicht, das auf die Stirn geklebt zu bekommen. Deswegen klebe es unauffällig mit einer kurzen Ablenkung am Besten auf den Rücken!

4. Du könntest was arbeiten!

5. Das Spannen / Stalken ist im Büro nicht ganz so einfach. Mit Tarnkleidung und einem Feldstecher fällt man doch ein wenig auf. Halte dich im Hintergrund und schau was du an Informationen erhaschen kannst. Warte bis alle in der Mittagspause sind und schaue dich dann in Ruhe in allen Büros um. Die Passwörter für die Computer kleben meistens unter der Tastatur. Feel free!

6. Mache Kopien von deinem Mitarbeiter-Ausweis und verteile auf allen Schreibtischen deiner Freunde!

7. Um mit deinen Freunden ohne Facebook zu kommunizeren, telefoniere! Du kannst sie alternativ auch direkt ansprechen, nutze hierfür deine Stimme!

8. Wenn du zwischendurch Zeit hast – arbeite etwas!

9. Um Bilder mit allen zu teilen, hänge sie ans schwarze Brett. Klebe sie aber nicht fest, damit deine Freunde sie kopieren können, und vergiss nicht dass sie dann deinem Arbeitgeber gehören.

 

Bald wird Facebook sicher wieder gehen, und das Leben kann normal weiter gehen! Bleibt noch zu sagen: Sei stark!

 

 

 

 

Wir haben doch alle unsere Träume…

Ich mag gerne wissen, wer “wir” in diesem Fall ist :-D