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Thomas | Ein kurzer Moment

Autorenarchiv

Vorort (1)

Vorort
(Ein Gespräch)

Manchmal bin ich es leid. Es ist ein undankbarer Job.
Ich weiß, der Job muss gemacht werden, es ist echt wichtig und so. Aber ich frag mich echt manchmal, was der Boss sich dabei gedacht hat. Es liegt mir fern ihn irgendwie in Frage zu stellen. Wenn einer weiß was er tut, dann er! Und wahrscheinlich gibt’s da draußen nur wenige die den Job machen können. Ach, was rede ich? Natürlich gibt’s da nur wenige die das können. Die meisten da draußen sind Schwachköpfe. Taugen nicht mal für die Unteren. Leben dumm ihr dummes Leben und sind meistens noch glücklich dabei.
Beneidenswert.
Ich glaube mein Bereich ist einer der Schlimmsten. Mag sein, dass das jeder von uns über seinen Bereich sagen würde – aber die Meisten sind auch Weicheier. Der Boss wusste schon wen er wo aussetzen kann. Von den Flachpfeifen würde hier keiner lange aushalten.
Ja ganz recht – ich bin was Besseres als die als die anderen. Zumindest als die meisten. Das mag überheblich klingen, durchaus, aber die Geschichte gibt mir recht. Ich bin mit am Längsten dabei. Als ich angefangen hab war das hier ein Sauhaufen. Ein richtiger Sauhaufen. Mein Vorgänger mag vor Urzeiten mal einen guten Job gemacht haben – aber irgendwann ist die Ecke schlimmer geworden, und er hat wohl irgendwann den Überblick verloren. Da hat der Boss mich geholt.
Es leckt noch an einigen Ecken, das gebe ich zu. Aber im Großen und Ganzen hab ich das Ding wieder unter Kontrolle gebracht. Kontrolle ist wichtig. Alles steht und fällt mit der Kontrolle. Alle Projekte die anstehen werden foppen, wenn der Laden nicht unter Kontrolle ist.
Damit liegt einem natürlich ein scheiß Haufen Verantwortung auf den Schultern. Und das ist es was mich eigentlich ankotzt. Nicht der Job an sich – sondern einfach die Tatsache, dass wenn etwas schiefgeht, es mein Arsch ist der dann brennt. Manchmal fühle ich mich wie eine schlecht bezahlte Hure. Man muss es nehmen wie es kommt, scheißegal ob man Lust darauf hat oder nicht. Kündigen kann ich nicht. Verantwortung. Blabla.
Aber alles Jammern hilft nichts. Der Job muss gemacht werden. Wir haben doch alle keine Wahl. Wissen zwar nur die wenigstens, aber es ist so.

Antworten. Alle Welt sucht nach Antworten.
Ich kenne Antworten. Und geht’s mir davon besser? Ich würde wohl Luftsprünge machen. Das tu ich aber nicht, weil so etwas einfach lächerlich aussieht. Außerdem gibt’s auch keinen Grund dazu. Es ändert alles nix.
Stell dir vor, nur so als Beispiel, wenn dir jemand sagen könnte wie und wann du stirbst, würdest du es wissen wollen? Wenn du jetzt sagst ‚ja’, bist du ein Horst. Es wird nichts ändern. Eher wird es dir den Spaß am Leben nehmen, als dass es dir irgendwie nützlich sein kann. Leute die ihr Leben erst leben, wenn sie wissen dass es endet sind eh jämmerliche Heuchler. Jeden Tag seh´ ich solche Leute, und kann nicht mal mehr Mitleid empfinden. Früher tat ich das vielleicht. Heute ist das eher Verachtung. Ich könnte ihnen ins Gesicht kotzen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Du willst Antworten nicht wahr?
Nun, wenn du so scharf drauf bist – bitte. Aber ich warne dich vor. Du wirst niemals eine befriedigende Antwort finden. Darauf geb ich dir mein Wort – und das hab ich noch nie gebrochen…

Fortsetzung folgt

Deutschland schaut den Superschrott – Irgendwas…

Ich weiß nicht, was das für eine Sendung ist. Mein Fernseher ist, aus gutem Grund, wie ich immer wieder merken muss, seit Monaten nur noch für Recherchezwecke an. Mitten im Leben, so scheint die Sendung zu heißen, aus der der folgende Ausschnitt zu sehen ist.
Fernsehen der Extraklasse – wie man es von RTL gewohnt ist.
Das Schlimme ist nicht mal, dass diese zwei Damen den IQ einer Kaffeemaschine zu haben scheinen.
Das wirklich Schlimme ist, dass diese Formate die allseits beliebten Talkshows abgelöst haben. Immer wenn ich bei Brit Deutschlands Elite beim Quatschen zugucken konnte, dachte ich, es könne nicht schlimmer werden.

So kann man sich täuschen.

Schlimm, was deutsche Gheddos so mit uns machen.

Enthüllt: Fasching kommt vom Faschismus

Bei meinen Recherchen für den Fall “Der Hundehaufen in der Frankfurter Innenstadt” habe ich eine schockierende Entdeckung machen müssen:

Fasching ist eine moderne Form von Faschismus!

Es ist erschütternd, dass vor mir noch niemand diese Erkenntnis erlangt hat – schließlich drängen sich die Anzeichen doch jedes Jahr (!) förmlich auf!

Lesen wir uns eine Definition von Faschismus einmal durch:

Faschismus (italienisch fascismo, abgeleitet von lat. fasces für Rutenbündel) bezeichnete ursprünglich die von Benito Mussolini in Italien 1922 zur Macht geführte politische Bewegung (movimento) der „Schwarzhemden“. Heute wird der Begriff Faschismus für verschiedene sich ähnelnde politische Ideologien verwendet, die sich gegen liberale und kommunistische Weltanschauungen richten. Die faschistische Ideologie und die sie tragenden nationalistisch-kollektivistischen Bewegungen wurden von einem Konglomerat verschiedener Theorien getragen, die im 19. Jahrhundert entstanden und nach dem Ende des Ersten Weltkriegs ihre praktische Wirkung entfalteten. Ein zentrales Element der faschistischen Ideologie ist der Autoritarismus.

Welcher Begriff sticht da als erstes ins Auge?
Na? Natürlich, die “Schwarzhemden”.
Wer in Geschichte bewandert ist, der weiß: Mit Schwarzhemden sind junge, brasiliansche Männer gemeint – Dunkelhäutig und klein – Hemdchen.
Die geschichtliche Überlieferung ist fehlerhaft. Viele denken, dass die wahren Kolonialmächte in Brasilien Portugal und Spanien waren. Insider wissen jedoch, dass jene nur von der italienischen Mafia gelenkt wurden – die sich stets im Hintergrund um alle Belangen der Kolonie kümmerten. Sie schwärzten ihre Haut – gingen auf die Straße und verbreiteten Chaos. Natürlich bezeichneten sie Brasilien überall als Italien – schließlich war es ja ihr Land. Auch die augenscheinlich fehlerhafte Jahreszahl rührt aus dem Größenwahn der Mafia, die ihre eigene Zeitrechnung schufen, um zu zeigen, dass sie ihren Konkurrenten um Jahrhunderte voraus waren.
Getarnt unter dem Mantel des “Spaßes” hatten sie so die Massen unter Kontrolle. Alkohol wurde ausgeschenkt, um das Volk nach und nach zu verdummen. Als die brasiliansche Fußball-National-Mannschaft (aus Spaniern und Portugiesen) dann 1768 bei der (wahren) ersten Fußball-Weltmeisterschaft die italienische besiegte – zogen sich die Italiener aber aus Brasilien zurück.
So entstand der Faschismus – und seine Wirkung breitete sich auf die ganze Welt aus.

John F. Kennedy sagte hierzu 1973, als er auf einen Besuch in Bielefeld war:

“(…)Die Italiener haben es richtig gemacht. Sie agieren im Hintergrund – wenn dann jemand dafür erschossen wird, dann werdens nicht sie sein!(…)”

Soviel zum geschichtlichen Hintergrund.

Die Gemeinsamkeiten zwischen einer faschistischen Gesellschaft und eine faschingfeiernden Gesellschaft sind frappierend.

Nehmen wir als Beispiel das dritte Reich:

– Ein Narr steht auf der Bühne, quasselt irgendwelchen Unsinn.
Tausende Narren hören zu und jubeln bei jedem Wort wie die Bekloppten.
– Alle finden es auf einmal urtoll, irgendwelche potthässlichen Uniformen (Verkleidungen) zu tragen.
– Dann gröhlen die Massen immer wieder irgendwelche dummen Ausrufe. Im dritten Reich was beklopptes, beim Fasching ist es Helau oder Alaaf. (Auffällig hierbei die Wortnähe das Wortes “Helau” zu “Heil” und “Alaaf” zu “Adolf”)
– Alle machen nur Dummheiten, für die keiner nachher die Verantwortung übernehmen will – schließlich habens ja alle gemacht.
– Der IQ der Bevölkerung sinkt um etwa 50 %. Was wohl auf den ständigen Alkoholkonsum zurückzuführen ist.
– Es gibt einen Narrenkönig, und alle hören auf den Deppen.
– Und nicht zuletzt gibt es immer einen Deppen, der nicht weiß wann Schluss ist und es maßlos übertreibt.

Und wen das immer noch nicht überzeugt hat, der soll sich einfach nur mal das Wort anschauen:

Faschismus – Fasching

Das KANN kein Zufall sein!