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Alex | Ein kurzer Moment

Autorenarchiv

Das Alex-Album

Als ich noch bei Partyfans fleißig geblogt habe, habe ich mal ein Alex-Album zusammengestellt.
Das war eine Liste mit Liedern die mir gefallen, oder mir etwas bedeuten.
Vorhin hab ich per Zufall EAV gehört. “Liebe, Tot und Teufel.”
Vor über 20 Jahren (unfassbar, dass ich sowas schon sagen kann) haben sich meine Schwestern bei diesem Lied gegenüber gestanden und haben lauthals mitgesungen. Heute sind sie beide nicht mehr da, weshalb es mich traurig macht das Lied zu hören.
Derlei Lieder gibt es inzwischen viele. Kennt sicher jeder. Man hört ein Lied, man wird an etwas erinnert, man wird traurig.

EAV – Liebe, Tot und Teufel
Rosenstolz – Auch im Regen
Reinhard Mey – Alles ist gut
Kelly Family – An Angel
Maria Mena – Just hold me
David Hasselhoff und Gwen – Wir zwei allein heut Nacht
Wonderwall – Just more
Johnny Cash – Walk the line
Nickelback – How you remind me

Demgegenüber gibt es aber natürlich genau so Lieder die schöne Erinnerungen wachrufen, die glücklich machen. Vielleicht ein altes, anderes Leben.

Outcast – Mrs. Jackson
Reel Big Fish – Take on me
Reinhard Mey – Dunkler Rum
Alice Cooper – Poisen
Jason Mraz – I´m yours
Pur – Funkelperlenaugen
Die Prinzen – Deutschland
The Doors – Light my Fire
Kansas – Dust in the Wind
Sister act – Hail Holy Queen

Ich werde jetzt – natürich – nicht erzählen was die einzelnen Lieder zu bedeuten haben ;-)
Aber vielleicht mag es sich ja jemand anhören. Vielleicht geht auch er auf eine Reise die ihn irgendwo hin bringt, wo er schon gewesen ist.
Wo er gelacht oder geweint hat.

Ich tue das manchmal. Beides tut ab und an ganz gut.

 

 

Alex und Kunst

Ich habe noch nie viel von Kunst verstanden. Ich weiß nicht wann ein Bild Kunst ist, wann es nur ein Bild ist, oder wann es nur das Ergebnis eines Tretens in den Farbeimers ist. Das heißt nicht, dass ich es generell ablehne. Im Gegenteil! Ich versuche immer und immer wieder etwas in Kunst zu sehen. Etwas zu verstehen. Leider ist das aber nichts was irgendwie logisch fassbar ist. Es gibt keine Tabelle, in der man nachschauen kann, keine Anleitung, wie man Kunst verstehen kann. Ich hab auch nie verstanden wie man sich für Kunst begeistern kann, was mit Sicherheit daran liegt dass ich sie nicht verstehe.
Nichts desto trotz denke ich immer noch, dass viele Kunst einfach Kunst ist, weil die Leute nur denken – oder wollen – dass es Kunst ist. Ein etablierter Künster konnte auf eine Leinwand kacken, es breitschmieren und trocknen lassen. Irgendein versnobter Idiot würde die Kunst sehen. Sie verstehen – und einen Haufen Geld dafür bezahlen.

Aber neulich hatte ich ein AHA-Erlebnis. Das erste Mal habe ich ein Bild gesehen und es hat etwas in mir ausgelöst! Ich habe etwas gesehen. Ich habe etwas gefühlt. Ich habe es, zumindest für mich selber, verstanden!
Und das ist es:

Der Wanderer über dem Nebelmeer. Von Caspar David Friedrich.

Ich hab es mir sehr lange angesehen. Ich bin sogar später noch einmal zu diesem Bild gegangen und habe es nochmal angesehen. Es war irgendwie ein erhebendes Gefühl!
So viele Dinge die man darin sehen kann. So viel, was mich an mich und meine Sicht auf die Welt um mich herum erinnert.
In meinem “künsterischen Schaffen” sehe ich mich meist in einem hohen Turm aus Glas, aus dem ich auf die Welt herab blicke. Ich beobachte und denke nach. Ich versuche Menschen zu sehen, sie zu ergründen, und dieses dann festzuhalten. Momente einfangen. Festhalten.
Und dabei liegt oft ein Nebel über vielem. Man kann es sehen, doch man sieht nie alles. Menschen sind genauso wie in dem Nebelmeer. Über vielen im eigenen Wesen liegt oft Nebel. Manchmal mehr, manchmal weniger.
Und genau das sehe ich in diesem Bild. Ich weiß, dass es vielerei Interpretationen gibt für dieses Bild. Aber das ist mir egal.
Ich sehe mich in diesem Bild. Ich sehe mich in meinem Turm herabblickend auf die Welt. Mich im Versuch Menschen zu sehen, die Welt zu sehen, ihre Geschichten zu sehen – und wenn ich eine gute finde, schreibe ich sie auf.

Es ist ein tolles Bild. Ich werde mir einen Druck kaufen und es dort hinhängen wo ich es immer sehen kann wenn ich schreiben möchte. Ich glaube es könnte inspirierend wirken und mich manchmal daran erinnern, wie ich meinen Platz in der Welt gerne sehen möchte.

Mein Name ist Alex

Kennen sie vielleicht auch solche Typen?
Die so viel klüger und hübscher sind als sie selbst?
Der Typ Mensch mit dem ein Mann gerne ein Bier trinken und eine Frau gerne ins Bett möchte?
Der Typ Mensch von den mal so viel lernen könnte, könnte man nur verstehen was er sagt?
Tja. Genauso ein Typ war ich auch!
Dann hab ich gemerkt dass ich mich ändern muss.

Mein Name ist Alex!

Tu Gutes und dir wird Gutes widerfahren.
Stimmt das?
Und wenn ja, was ist dann etwas Gutes?

Ich habe in der letzten Zeit sehr viel darüber nachgedacht, wie man etwas Gutes tun kann.
Darüber, was man überhaupt als Gutes bezeichnen kann.
Wenn ich anderen Menschen helfe?
Wenn ich auch etwas verzichte für irgendwas und irgendjemand?
Wenn ich umbequeme Wahrheiten ausspreche?
Wenn ich mir etwas Gutes tue?
Wenn ich jemanden die Tür offen halte?
Der Oma über die Straße helfe?
Einfach jemanden zuhöre?

Ich finde diese Frage ist sehr schwer zu beantworten.
Ich nehme jetzt 100 Euro und gebe sie einem der auf der Straße mit Hund und Decke haust.
Hab ich jetzt etwas gutes getan? Mir fehlt Geld, und der kauft sich wahrscheinlich hauptsächlich Alkohol und Zigaretten davon. Klar freut er sich darüber, aber im Endeffekt ist das weder gut für ihn noch gut für mich. Selbst wenn ich ihm nur mit Essen aushelfe, fördert das nur, dass er weiter auf der Staße lebt. Schließlich funktionierts ja.
Ich kaufe Süßigkeiten und verteile sie in der Grundschule, oder im Kindergarten. Zwei Stunden später sitze ich wahrscheinlich im Streifenwagen und werde als Verbrecher behandelt.
Ich nehme irgendeine teure Gerätschaft die ich zuhause habe und nicht mehr wirklich brauche, gehe auf die Straße und schenke sie dem erstbesten der mir über den Weg läuft. Der wird mit einer 80 prozentigen Wahrscheinlichkeit denken dass ich das Zeug irgendwo geklaut habe.
Ich könnte auch raus gehen und draußen Müll aufsammeln. Aber damit unterstütze ich, dass Leute ihren Rotz einfach irgendwo hinwerfen. Irgend ein Depp hebt das schon wieder auf.
Was ich damit sagen will: Was auf dem ersten Blick wie eine gute Tat wirkt, kann sich im Nachhinein oder auch für andere als schlechte Tat herausstellen.
Das heißt ich kann den ganzen Tag Gutes tun, und trotzdem brennt wegen mir die Welt, und alle hassen mich.

Es gibt auch die: Ich lass alles mit mir machen Menschen. Die ihrer/m Traumfrau/Traummann hinterherrennen und die Scheiße derer aufwischen, die das bekommen haben was sie eigentlich wollten. Die immer ja sagen, auch wenn sie nein sagen wollen. Die ihr letztes Hemd geben. Die brav alles schlucken und sich nie beschweren. Sind das gute Menschen?
Ich glaube eher dumme Menschen!

Was ist also etwas Gutes?
Wenn ich jemanden helfe etwas zu schaffen was er alleine nicht geschafft hätte?
Hätte er es denn dann überhaupt schaffen sollen? Spielen wir dann gegen Gottes Plan? ;-)

Ich bin schon ein wenig so ein Typ, der nur selten Nein sagen kann. Aber ich fühle mich dabei nicht wie ein guter Mensch. Im Gegenteil.

Es gibt gute Taten, die gibt es sicherlich. Muss ja nicht was selbstloses sein. Wenn man etwas Gutes getan hat, dann muss man sich auch selber auf die Schulter klopfen können dürfen. Was im Leben tut dem Menschen besser als Anerkennung?
Aber ich denke es ist viel schwieriger als man glaubt eine gute Tat wirklich zu erkennen.

Wenn ich dem Nichtschwimmer ins Wasser werfe, dann ist das vielleicht der einzige Weg ihm endlich Schwimmen beizubringen.
Vielleicht bin ich aber auch nur ein sadistischer Bastard der jemanden ertrinken sehen will.

Neulich hab ich überlegt: Vielleicht sollte ich mehr Gutes tun. Dann werden mir vielleicht auch mehr gute Dinge passieren.

Aber was soll ich denn tun?
Jemand ne Idee?